Willkommen beim Monitoring-Dashboard des Produktivitätsrates

Über 80 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Umwelt – laufend aktualisiert.
Detaillierte Beschreibungen und Interpretationen in den jährlichen Produktivitätsberichten.
Erstmalig aufgesetzt für den Produktivitätsbericht 2023.
Datenstände aller Produktivitätsberichte in der Fußzeile des Dashboards abrufbar.

Indikatoren-Übersicht für die Politikbereiche Wirtschaft, Soziales und Umwelt


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Die Indikatoren im Überblick

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Datentabelle
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Veränderungsraten
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Indexierung
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Die Farbcodierung zeigt die Abweichung eines Landes von der gewählten Vergleichsländergruppe. Die Bewertung erfolgt in Abhängigkeit vom Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit. Bei einem positiven Bezug gilt ein relativ höherer Wert gegenüber der Vergleichsländergruppe als besser. Umgekehrt gilt bei einem negativen Bezug ein relativ niedrigerer Wert als besser. Bei einem neutralen bzw. nicht eindeutigen Bezug, oder wenn die Vergleichsländergruppe aufgrund fehlender Werte einzelner Länder nicht berechnet werden konnte, entfällt die Farbcodierung und die Balken werden grau dargestellt.

Positive Abweichung über 30%
Positive Abweichung 10–30%
Positive Abweichung unter 10%
Negative Abweichung unter 10%
Negative Abweichung 10–30%
Negative Abweichung über 30%

Die Farbcodierung zeigt die Abweichung eines Landes von der gewählten Vergleichsländergruppe. Die Bewertung erfolgt in Abhängigkeit vom Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit. Bei einem positiven Bezug gilt ein relativ höherer Wert gegenüber der Vergleichsländergruppe als besser. Umgekehrt gilt bei einem negativen Bezug ein relativ niedrigerer Wert als besser. Bei einem neutralen bzw. nicht eindeutigen Bezug, oder wenn die Vergleichsländergruppe aufgrund fehlender Werte einzelner Länder nicht berechnet werden konnte, entfällt die Farbcodierung und die Länder werden grau dargestellt.

Weiterführende Informationen


Wirtschaft

Der Politikbereich „Wirtschaft“ bildet jene Faktoren ab, die im Zusammenhang mit nachhaltig hohen Einkommen und materiellem Wohlstand stehen und somit die Leistungsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft bestimmen. Diese Säule des Monitorings beinhaltet Indikatoren in folgenden Themenfeldern:

Soziales

Der Politikbereich „Soziales“ umfasst die Faktoren, die zur Sicherung einer hohen Lebensqualität beitragen bzw. die es den Mitgliedern der Gesellschaft ermöglichen, einen hohen Lebensstandard und ein hohes Wohlbefinden zu erreichen. In dieser Säule des Monitorings wurden Indikatoren in den folgenden Themenfeldern ausgewählt:

Umwelt

Der Politikbereich „Umwelt“ bildet jene Faktoren ab, die die Fähigkeit bestimmen, Versorgungssicherheit und Lebensqualität über Generationen hinweg durch eine effiziente und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu gewährleisten. Diese Säule des Monitorings beinhaltet Indikatoren folgender Themenbereiche:


Aktualisierungen, Revisionen und Korrekturen sind Teil des Lebenszyklus und der Natur statistischer Daten. Es ist typisch, dass die Werte für einen Indikator kleine Änderungen erfahren und sich erst Monate oder sogar Jahre nachdem der Indikator ursprünglich berechnet wurde stabilisieren. Bei jeder Veröffentlichung des Produktivitätsberichtes werden die Daten überprüft und verglichen, um solchen Änderungen Rechnung zu tragen. Relevante Änderungen werden im Bericht beschrieben.

Regelmäßige Aktualisierungen werden zeitnah, üblicherweise am ersten Werktag nach Veröffentlichung der Originaldaten, durchgeführt. Nicht alle Indikatoren sind für alle Länder und Jahre verfügbar. Der aktuelle Betrachtungszeitraum umfasst die Jahre 2010 bis 2025. Die Verfügbarkeit einzelner Indikatoren können Sie nachstehend einsehen.

Updates:



Ein wesentlicher Aspekt beim Vergleichen der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit ist die Wahl der Vergleichseinheiten und deren geografische Eingrenzung. Der Fokus auf europäische Vergleichsländer beruht auf der guten Vergleichbarkeit der geoökonomischen und institutionellen Rahmenbedingungen. Vergleiche mit außereuropäischen Volkswirtschaften erfordern vertiefende Analysen, die im Rahmen eines breitgefassten Dashboards nicht ausreichend berücksichtigt werden können. Zudem bietet ein europäischer Vergleich den methodischen Vorteil der breiten und systematischen Verfügbarkeit von Daten sowie der Harmonisierung der statistischen Systeme zur Erfassung der Indikatoren. Innerhalb dieser geografischen Eingrenzung wurden für Vergleichszwecke vier Ländergruppen ausgewählt:

  1. Europäische Union (EU): 27 Länder der Europäischen Union (ohne UK)
  2. Euroraum (EA): 21 Länder (inkl. Bulgarien)
  3. BENESCAND: Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden und Finnland
  4. MOEL11: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowenien und Kroatien

EU und Euroraum werden, sofern verfügbar, als gewichtete Mittelwerte dargestellt. BENESCAND- und MOEL11-Durchschnitte wurden nach Möglichkeit mit denselben Gewichten berechnet. Mittelwerte werden für jene Indikatoren und Jahre berechnet, für die mindestens 80% der in der Ländergruppe enthaltenen Ländern Daten vorliegen. Die verwendeten Gewichte sind unter im Tab Datenverfügbarkeit je Indikator angeführt.

Der Vergleich mit den Europäischen Union und dem Euroraum ermöglicht die Bewertung der Leistungsfähigkeit Österreichs im Verhältnis zum Durchschnitt der Länder der Europäischen Union. Dies trägt der wirtschaftspolitischen Koordination und dem Austausch innerhalb der EU Rechnung.

Die BENESCAND-Länder wurden ausgewählt, weil sie wie Österreich kleine offene Volkswirtschaften in der EU mit einem hohen Niveau an wirtschaftlicher Entwicklung und teilweise ähnlichen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sind. Diese Länder überlappen stark mit der Gruppe der sogenannten Innovation-Leader, die im Rahmen des Europäischen Innovationsanzeigers regelmäßig als innovativste Volkswirtschaften Europas geführt werden.

Die MOEL11-Länder sind deshalb von Interesse, weil österreichische Unternehmen eng mit diesen Wirtschaften verbunden sind. Zudem befinden sich in der Gruppe viele Nachbarstaaten Österreichs, die einen raschen Strukturwandel durchlaufen und ihre Wohlstandsniveau innerhalb der EU schnell verbessern.


Das Monitoring wurde für den Produktivitätsbericht 2023 in Kooperation mit dem WIFO erstmalig aufgesetzt. Damit wird der Bundesregierung und dem Nationalrat auf Basis transparenter und vergleichbarer Indikatoren eine Diagnose und Analyse der langfristigen Treiber und Voraussetzungen für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit präsentiert. In die Bewertung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit fließen auch Aspekte wie das Ausbildungsniveau, die demografische Struktur, der Umwelt- und Klimaschutz und die Lebensqualität der Bevölkerung ein. Um diesem breiten inhaltlichen Auftrag gerecht zu werden, hat der Produktivitätsrat einen Messrahmen für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit Österreichs entwickelt, der sich am 'Beyond-GDP-Ansatz' orientiert.

Nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit ist dabei als die Gesamtheit von Institutionen, politischen Maßnahmen und Faktoren definiert, die langfristige Produktivität sicherstellen und soziale sowie ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten. Soziale Nachhaltigkeit beinhaltet u. a. Gesundheit, Teilhabe und Sicherheit für alle Mitglieder der Gesellschaft, während ökologische Nachhaltigkeit eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen zur Sicherung eines hohen Wohlstandes in der Gegenwart und für zukünftige Generationen umfasst.

Um eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen, umfasst der Messrahmen also die Politikbereiche Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Bei seinen Analysen fokussiert der Produktivitätsrat hauptsächlich auf mittel- bis langfristige Herausforderungen. Die breiten Politikbereiche wurden in spezifische Themenfelder untergliedert, für die wiederum aussagekräftige Indikatoren identifiziert wurden.