Antizyklischer Kapitalpuffer

Dashboard der Indikatoren zu systemischen zyklischen Risiken

Dashboard, aktualisiert am 18 August 2026

AZKP Indikatoren-Set

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Werte mit "q" bezeichnen Quantilswerte , Datenstichtag 30.9.2025 , Dichteschätzungen sind geglättet und können daher den beobachteten Wertebereich überschreiten.

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Dimension Banken

Kapitalüberschuss

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Der Kapitalüberschuss kann sowohl als hoher als auch als niedriger Wert zyklische Risiken indizieren. Ist der Kapitalüberschuss niedrig, kann er eine unzureichende Kapitalisierung anzeigen. Ist der Kapitalüberschuss hoch, kann er auf Grund der Definition der Variable auf (zu) geringe Risikogewichte (und damit verringerte Kapitalunterlegung von Krediten) in der Boom-Phase hinweisen. Daher werden sowohl besonders niedrige als auch besonders hohe Werte als Indikator herangezogen.

Insgesamt ist ein angemessener Kapitalüberschuss für Banken nicht nur wichtig, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen, sondern auch um das Vertrauen in das Finanzsystem zu stärken und die wirtschaftliche Stabilität zu fördern.

Der Kapitalüberschuss wird als Quotient zwischen der Differenz zwischen dem Common Equity Tier 1-Kapital (CET1-Kapital) und der OCR-Anforderung im Zähler und dem Common Equity Tier 1-Kapital (CET1-Kapital) im Nenner berechnet.

Zinsertrag (Rentabilität)

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Der Indikator Zinsertrag (Rentabilität) kann einerseits auf einen hohen Zinsertrag hinweisen, der durch exzessives Kreditwachstum bedingt sein kann. Ein besonders niedriger Zinsertrag kann andererseits darauf hindeuten, dass Banken Kreditrisiken unterschätzen und diese daher zu niedrig bepreisen (vgl. Behn et al., 2020). Der Indikator wird aus dem Verhältnis der unkonsolidierten jährlichen Nettozinserträge zum Gesamtvermögen berechnet. Der jährliche Nettozinsertrag ergibt sich aus der rollierenden Summe der letzten vier Quartale.

Qualität des Liquiditätspuffers

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Bei der Qualität des Liquiditätspuffers (Liquidity Quality Buffer Ratio, LQBR) kann bei hohen Werten eine zu niedrigere Bepreisung von Liquidität und Liquiditätsrisiken vorliegen. Andererseits kann die LQBR bei niedrigen Werten aber auch auf zu geringe Liquiditätsreserven hinweisen. Sie ist daher ein Indikator, der sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Werten zyklische Risiken anzeigen kann. Der Indikator wird berechnet, indem die unbereinigten Aktiva der Stufe 2 (Total unadjusted level 2 assets, European Commission (vgl. 2016a); EBA (vgl. 2013) ) durch die gesamten liquiden Aktiva (Total unadjusted liquid assets) geteilt werden. Im Wesentlichen sind Level 2 Aktiva gegenüber der EZB lombardfähig und können damit zur Bedeckung kurzfristiger Liquiditätslücken herangezogen werden. Unter Level 2 Aktiva fallen beispielsweise Forderungen gegenüber Regionalregierungen, lokalen Gebietskörperschaften oder öffentlichen Stellen in einem Mitgliedstaat, Forderungen gegenüber dem Zentralstaat oder der Zentralbank eines Drittlands oder Risikopositionen in Form gedeckter Schuldverschreibungen.

Leverage Ratio

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Die Leverage Ratio dient als Indikator für eine mögliche übermäßige Verschuldung. Ein niedriger Wert weist darauf hin, dass die Verschuldung der Banken hoch und die Resilienz der Bank daher möglicherweise gering ist. Sie stellt das Verhältnis des Kernkapitals (Tier-1 Kapital) einer Bank zu ihrem Gesamtengagement dar, das sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Positionen umfasst.

Texas Ratio

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Die Texas Ratio wird zur Bewertung der finanziellen Gesundheit des Kreditportfolios von Banken herangezogen. Grundsätzlich weist eine niedrige Texas Ratio auf ein Kreditportfolio hin, bei dem notleidenden Krediten entsprechende Risikodeckungsmassen gegenüberstehen. Eine niedrige Texas Ratio kann allerdings auf zyklische Risiken hinweisen, wenn zu niedrige Ausfallsraten in Phasen wirtschaftlicher Expansion entsprechend geringe Bestände an notleidenden Krediten (NPL) ergeben, für die in der Folge zu geringe Risikovorsorgen gebildet werden. Im Ergebnis wird die langfristige Kreditqualität möglicherweise zu optimistisch eingeschätzt, was dazu führen kann, dass in späteren, weniger günstigen Wirtschaftsphasen vermehrt Kreditausfälle auftreten, für die keine ausreichenden Risikovorsorgen getroffen wurden.

Die Texas Ratio berechnet sich aus dem Verhältnis von notleidenden Krediten (NPLs) zum Eigenkapital zuzüglich der Rückstellungen für Kreditverluste.

Quartalsweises Wachstum der inländischen Kredite an Haushalte und Unternehmen

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Das quartalsweise Kreditwachstum der inländischen Kredite an Haushalte und Unternehmen kann bei besonders hohen Werten auf Risiken hinweisen, die mit exzessivem Kreditwachstum in Zusammenhang stehen. Der Indikator ergibt sich aus dem quartalsweisen Wachstum der trendbereinigten Kredite an inländische Haushalte und Unternehmen.

Das quartalsweise Kreditwachstum inländischer Kredite an Haushalte und Unternehmen errechnet sich aus Kreditdaten der EZB:

Die beiden Zeitreihen werden je Periode addiert und von dieser Zeitreihe wird der lineare Trend subtrahiert. Aus der trendbereinigten Zeitreihe wird das quartalsweise Wachstum errechnet.

Dimension Privater Sektor

Schuldendienstquote (DSR) der Unternehmen

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Eine hohe Schuldendienstquote weist auf eine hohe Fremdverschuldung der Unternehmen hin und in der Folge auf Risiken, die mit einem hohen Ausmaß an Fremdfinanzierung verbunden sind. Stark verschuldete Unternehmen sind zudem anfälliger für exogene Schocks wie zum Beispiel Rezessionen.

Der Indikator wird nach Drehmann and Juselius (2012b) berechnet, wobei der jährliche Bruttobetriebsüberschuss (inklusive Bruttoselbständigeneinkommen) aus der rollierenden Summe der letzten vier Quartale des Bruttobetriebsüberschuss gebildet wird.

  1. Berechnung der Amortisation (Schuldendienstkosten, DSC) für Kreditlaufzeiten von 1 Jahr, 1 bis 5 Jahren und über 5 Jahre:

  2. Berechnung der jährlichen Schuldendienstkosten (Debt service cost, DSC):

  3. Berechnung des Verhältnisses der jährlichen Schuldendienstkosten zum jährlichen Bruttobetriebsüberschuss:

Die Daten stammen aus dem SDW der EZB und von Eurostat :

Schuldendienstquote der Haushalte

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Auch bei Haushalten weist eine hohe Schuldendienstquote auf eine hohe Fremdverschuldung und in der Folge auf Risiken hin, die mit einem hohen Ausmaß an Fremdfinanzierung verbunden sind. Zudem sind Haushalte anfälliger für exogene Schocks. Dieser Indikator wird analog zur Schuldendienstquote der Unternehmen berechnet, wobei das verfügbare Einkommen und die Pensionsansprüche zusammengerechnet werden. Das jährliche verfügbare Einkommen ergibt sich aus der rollierenden Summe der vier vorhergehenden Quartale des verfügbaren Einkommens.

Die Daten stammen aus dem SDW der EZB und von Eurostat :

Überbewertung von Hauspreisen

Keine Grafik verfügbar. Die Daten sind ECB-vertraulich und damit nicht öffentlich verfügbar.

Eine hohe Überbewertung von Immobilien weist auf einen überhitzten Immobilienmarkt hin. Historisch zeigt sich zudem, dass aus dem Platzen von Immobilienblasen Bankenkrisen entstehen können.

Der entsprechende Indikator wird von der EZB erstellt, die ihre Methoden veröffentlicht (vgl. ECB, 2015a; ECB, 2015b; ECB, 2011) .

Zyklische Risiken aus der Leistbarkeit

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Der Indikator zur Feststellung zyklischer Risiken aus der Leistbarkeit basiert auf zwei Säulen. Zum einen wird die Entwicklung der nominellen Einkommen im Verhältnis zu den nominellen Wohnimmobilienpreisen betrachtet. Eine Ausweitung dieses Verhältnisses signalisiert den Aufbau zyklischer Risiken. Zum anderen wird die Annuität eines fiktiven Kredits berechnet. Je niedriger das Zinsniveau, desto höher der Aufbau zyklischer Risiken, da bei niedrigen Zinsen ceteris paribus eine höhere Verschuldung möglich ist.

Ein hoher Wert deutet daher auf hohe zyklische Risiken aufgrund von Leistbarkeit hin. Die Berechnung erfolgt auf Basis von Index-Zeitreihen und nutzt einen Wohnimmobilienpreisindex, einen Einkommensindex, sowie einen Zinsindex zur Ermittlung zyklischer Risiken aus der Leistbarkeit. Als durchschnittliche Kreditlaufzeit werden 25 Jahre angenommen.

  1. Indexierung der zwei Zeitreihen auf Dez. 2005 (Bezugsbasis), da davor nicht alle Daten verfügbar sind:

  2. Berechnung der Leistbarkeit ohne Berücksichtigung des Zinseffekts (in %):

  3. Berechnung der Annuität auf Basis des Wohnimmobilienpreisindex:

  4. Basierung des Annuität Wohnimmobilienpreisindex auf Dez. 2005 (Basisdatum, analog den anderen Zeitreihen):

  5. Berechnung des zyklischen Risikos aus der Leistbarkeit:

Das disponible Einkommen wird analog zur Ermittlung der Schuldendienstquote aus dem verfügbaren Einkommen und den Pensionsansprüchen zusammengesetzt und das jährliche disponible Einkommen ergibt sich aus der rollierenden Summe der vorhergehenden vier Quartale des disponiblen Einkommens.

Dimension Makroökonomie / Wirtschaft

Neueröffnung von Insolvenzen

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Eine niedrige Neueröffnungensquote von Insolvenzen kann auf zyklische Risiken hinweisen.

Der Indikator zu Neueröffnungen von Insolvenzen stammt vom KSV 1870 und umfasst die Anzahl der Unternehmen in Sanierungsverfahren (mit und ohne Eigenverwaltung) sowie Konkurse.

Economic Sentiment

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Hohe wirtschaftliche Erwartungen, dargestellt durch den Economic Sentiment-Indikator (ESI, European Commission (vgl. 2016b) ), deuten auf zyklische Risiken hin. In der Boom-Phase sinkt aufgrund steigender Erwartungen potenziell das Risikobewusstsein, was zu einem Anstieg der zyklischen Risiken führt. Der Economic Sentiment-Indikator ist ein zusammengesetzter Indikator, der die wirtschaftliche Stimmung in verschiedenen Sektoren wie Industrie, Dienstleistungen, Einzelhandel, Bauwesen und bei Verbrauchern misst und von der EU (Eurostat) bereitgestellt wird.

Kapitalbilanz

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Hohe Ungleichgewichte in der Kapitalbilanz können exzessives Kreditwachstum anzeigen, da hohe Kapitalimporte die Finanzierung eines hohen Kreditwachstums auch dann erlauben, wenn inländische Refinanzierungen dies nicht mehr zuließen. Hohe Kapitalimporte im Vergleich zum BIP können damit als Indikator zyklischer Risiken dienen. Der Indikator zum Ungleichgewicht in der Kapitalbilanz errechnet sich aus dem Quotienten zwischen den Gross External Liabilities (Bruttoauslandsverschuldung) und dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das jährliche BIP (nominell) ergibt sich aus der rollierenden Summe der vorgehenden vier Quartale.

Dimension Finanzmarkt

CISS Stressindikator

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Der Indikator Finanzmarkt - Composite Indicator of Systemic Stress (CISS) der Europäischen Zentralbank (vgl. Holló, Kremer, and Lo Duca, 2012) - misst den aktuellen Grad an Instabilität im Finanzsystem, indem er verschiedene Stressindikatoren zu einer einzigen Kennzahl zusammenfasst. Ein niedriger Wert kann auf eine Unterschätzung und Fehlbepreisung systemweiter Risiken hinweisen, die in der Folge den Aufbau zyklischer Risiken begünstigen . Dieser Indikator wird von der EZB bezogen, und aus den täglichen Werten wird ein monatlicher Durchschnitt gebildet.

Austrian Financial Stress Indicator (AFSI)

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Dieser Indikator spielt im Indikatoren-Set keine Rolle, wird jedoch ergänzend zur Information angegeben.

Der von der OeNB entwickelte Austrian Financial Stress Index (AFSI) ist ein Indikator, der den Stress im österreichischen Finanzsystem messen soll und sich aus folgenden Indikatoren zusammensetzt: (vgl. Eidenberger, Neudorfer, Sigmund, and Stein, 2013; Eidenberger, Neudorfer, Sigmund, and Stein, 2014b; Stein, 2017)

Spread zwischen 3-Monats-Euribor und €STR-Zins

Yield-Spread zwischen 10-jährigen Staatsanleihen von Deutschland und Österreich

Volatilität dieses Yield-Spreads

Return des ATX

Volatilität des ATX-Returns

Volatilität des EUR/USD-Wechselkurses

Dimension Gap

Gap Standard (nach der Basel-Formel)

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Die Kredit-BIP-Lücke auf Basis des Bestands misst die Differenz zwischen dem Kredit-zu-BIP-Verhältnis und seinem langfristigen Trend. Ein hoher Wert, d.h. ein positiver Gap, deutet auf exzessives Kreditwachstum und damit ebenso potenziell steigende zyklische Risiken hin.

Die Berechnung erfolgt entsprechend der Anlage zu § 23a BWG "Berechnung der Quote der Kapitalpufferanforderung für den antizyklischen Kapitalpuffer" (vgl. ESRB, 2014a) .

Das Kreditaggregat umfasst Kredite, Wertpapiere und Handelskredite nichtfinanzieller Unternehmen, Kredite privater Haushalte sowie privater Organisationen ohne Erwerbszweck. Die Daten stammen aus den entsprechenden Sektoren der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Das jährliche BIP (nominell) ergibt sich aus der rollierenden Summe der vier vorhergehenden Quartale.

Gap Neukredite

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Zusätzlich berechnet die OeNB eine Kredit-BIP-Lücke auf Basis der Neukredite, da diese ebenso eine Flussgröße sind wie das BIP. Ein hoher Wert der Kredit-BIP-Lücke, d.h. ein positiver Gap, deutet auf exzessives Kreditwachstum und damit ebenso potenziell steigende zyklische Risiken hin.

Diese Lücke wird analog zur Basel-Formel berechnet, wobei das Kreditaggregat in diesem Fall nicht auf dem Kreditbestand, sondern auf der Neukreditvergabe an Haushalte und Unternehmen basiert. Die Daten stammen aus dem SDW der EZB. Das jährliche BIP (nominell) ergibt sich aus der rollierenden Summe der vorhergehenden vier Quartale.

Hilfe

Übersicht

Die Übersichtseite zeigt in einer Tabelle folgende Grafiken:

Darstellung der Lages des aktuellen Wertes in der historischen Bandbreite mit einer Hervorhebung der Bereiche, ab der durch den Indikator zyklische Risiken indiziert werden.

Darstellung der Dichtefunktion der hisotrischen Werte des Indikators mit einer Markierung der Lages des aktuellen Wertes.

Bedeutung und Richtung der Pfeile:

im Vergleich zur Vorperiode Verringerung der zyklischen Risiken

im Vergleich zur Vorperiode Erhöhung der zyklischen Risiken

Beschreibung der Methodik

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Literatur

[1] M. Drehmann and M. Juselius. “Do Debt Service Costs Affect Macroeconomic and Financial Stability?” In: BIS Quarterly Review (Sep. 2012), pp. 21–35. URL: https://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt1209e.pdf.

[2] EBA. Report on appropriate uniform definitions of extremely high quality liquid assets (extremely HQLA) and high quality liquid assets (HQLA) and on operational requirements for liquid assets. Tech. rep. European Banking Authority, 2013. URL: https://www.eba.europa.eu/sites/default/files/documents/10180/16145/cebf6837-2d13-43a7-8528-55647f1b20bb/EBA%20BS%202013%20413%20Report%20on%20definition%20of%20HQLA.pdf?retry=1}.

[3] ECB. Financial Stability Review. Tech. rep. European Central Bank, Jun. 2011. URL: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/fsr/financialstabilityreview201106en.pdf.

[4] ECB. Financial Stability Review. Tech. rep. European Central Bank, Nov. 2015. URL: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/financialstabilityreview201511.en.pdf.

[5] ECB. Financial Stability Review. Tech. rep. European Central Bank, May. 2015. URL: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/financialstabilityreview201505.en.pdf.

[6] J. Eidenberger, B. Neudorfer, M. Sigmund, et al. “Quantifying Financial Stability in Austria - New Tools for Macroprudential Supervision”. In: OeNB Financial Stability Report 26 (2013), pp. 62–81.

[7] J. Eidenberger, B. Neudorfer, M. Sigmund, et al. “What predicts financial (in)stability? A Bayesian approach”. In: Deutsche Bundesbank Discussion Paper No. 36/2014 (2014).

[8] ESRB. Empfehlung des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken vom 18. Juni 2014 zu Orientierungen zur Festlegung der Quote für den antizyklischen Kapitalpuffer (ESRB/2014/1). 2014. URL: https://www.esrb.europa.eu/pub/pdf/recommendations/140630_ESRB_Recommendation.de.pdf.

[9] European Commission. Commission Implementing Regulation (EU) 2016/322 of 10 February 2016 amending Implementing Regulation (EU) No 680/2014 laying down implementing technical standards with regard to supervisory reporting of institutions of the liquidity coverage requirement. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A32016R0322}.Official Journal of the European Union.2016.

[10] European Commission. The Joint Harmonised EU Programme of Business and Consumer Surveys User Guide. Mar. 2016. URL: https://ec.europa.eu/economy_finance/db_indicators/surveys/documents/bcs_user_guide_en.pdf.

[11] D. Holló, M. Kremer, and M. Lo Duca. “CISS – A Composite Indicator of Systemic Stress in the Financial System”. In: ECB Working Paper Series (2012). URL: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/scpwps/ecbwp1426.pdf.

[12] M. S. I. Stein. “What predicts Financial (In)Stability? A Bayesian Approach”. In: CREDIT AND CAPITAL MARKETS 3 (2017), pp. 299–336.

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